Das Dorf

Westenholz ist mit fast 32 Quadratkilometern und 3.817 Einwohnern der größte Ortsteil der Stadt Delbrück. Westenholz überzeugt durch ein hohes ehrenamtliches Engagement, das sich auch durch die Vielzahl der Vereine, mit über 35 an der Zahl, belegen lässt. Die Liebe zum Ort hat viele Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Institutionen beflügelt, das Dorfjubiläum „600 Jahre Westenholz“ gebührend zu feiern. Ehrgeizige Bauprojekte, wie das Sport- und Begegnungszentrum, kennzeichnen das große gemeinschaftliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Ein bedeutender Erfolg dieser Einsatzfreudigkeit war 1985 "Bundesgold" beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden".

Weiterhin sind eine Vielzahl von Gewerbebetrieben in Westenholz Zuhause. Viele von ihnen haben ihre Betriebe bereits in dritter und vierter Generation und bieten Arbeits- und Ausbildungsplätze vor Ort.

Das Westenholzer Wappen

Es zeigt auf einem dreigeteilten silbernen Schild in der Mitte das Siegel der St. Joseph-Pfarrgemeinde; im linken Feld den Hagedornbusch als Zeichen der Zugehörigkeit zu der Stadt Delbrück; im rechten Feld den Freien Stuhl als Zeichen einer alten Gerichtsstätte, die sich an der Stelle befindet, wo die drei Kreise Paderborn, Gütersloh und Soest zusammentreffen; im unteren Feld die drei durch Westenholz fließenden Gewässer (Boker Kanal, Grubebach, Haustenbach).

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Jubiläumslogo

Warum Dorf erleben


  • Im Dorf ist immer was los!
  • Das Dorf bietet Raum für Begegnungen –  man ist nie so richtig einsam und alleine
  • Dorfbewohner fühlen sich einbezogen in der Entwicklung ihres Dorfes
  • Das Dorf wird als attraktiver, naturnaher Wohn- und Arbeitsort angesehen
  • Das Dorf bietet Heimatgefühl und Heimatverbundenheit
  • Das Dorf entlastet Familien durch soziale Kontrolle

Dorferleben in der Gemeinschaft erfahren! Machen Sie mit und bringen Sie sich im Dorf ein. Kommen Sie zu den vielen, verschiedenen Dorfaktivitäten im Jubiläumsjahr. Dorferleben mach Lust auf mehr!


Warum das Logo so aussieht, wie es aussieht

Ziel des Logoentwicklung war es, das Motto in den Fokus zu rücken und all die postitiven Erlebnisse des Jubiläumsjahres, vom Anfang an unwiderruflich mit dem Dorfnamen zu verweben.
Das Logo besteht aus drei Teilen, deren lockere Komposition die Offenherzigkeit des Dorfes und seiner Bewohner verbildlichen soll und zugleich als Einladung zu verstehen ist, sich aktiv am Dorfleben zu beteiligen “leben" oder passiv das Dorf als Gast zu "erleben".
Das Logo bedient sich zwei unterschiedlicher Schriftarten, die jede für sich genommen etwas anderes transportieren soll. Der Name "Westenholz" ist in einer Antiqua gesetzt, einer Schriftart, die zu den traditionellen Schriftfamilien gehört. Das Besondere an der hier benutzten ist jedoch ihre moderne Interpretation, die an den kleinen geschwungenen Serifen (1.) deutlich wird. Diese Balken geben der Schrift Halt und Stabilität, sinnbildlich eine gute Basis.
Der Claim "Dorf erleben" hingegen soll die persönliche Seite des Dorfes symbolisieren (handgeschriebene Schrift). Hier, wo jeder jeden kennt und man sich gegenseitig hilft. Eine versteckte Anspielung auf den über die Dorfgrenzen hinweg bekannten Ausspruch "Westenholzer seien Kantenköppe" findet man bei genauem Hinsehen in dem "D" von Dorf. Der eigentlich runde Buchstabe ist hier eckig!(3)
Aber auch das dreigeteilte Element links oben spielt mit dieser Eigenschaft Die auf den ersten Blick rund erscheinende Form ist eckig. (2) Sie verweist auf die 600 vergangenen Jahre und mutet wie ein „W“ an. Die dadurch entstandene Dreiteilung nimmt Bezug auf die besondere geografische Lage des Dorfes. Westenholz, das Dorf an der Grenze der drei Kreise (Paderborn, Soest, Gütersloh), der drei Regierungsbezirke (Detmold, Arnsberg, Münster) und der drei Wasserläufe (Haustenbach, Grubebach, Boker Kanal). Diese Tatsache wird ebenfalls im „Westenholzer Lied“ besungen und auch das Dorfwappen zeugt davon, indem es den Grenzstein des Freien Stuhls zeigt.
Das Rot, eine aktive Farbe, die schon seit jeher fester Bestandteil des Dorfes und der Dorfmotive ist, kommt auch hier zum Einsatz. Im Jubiläumslogo wird das Rot von zwei weiteren Abstufungen begleitet. Zusammen formen sie einen harmonischen Farbdreiklang von dunkel nach hell. Stellvertretend für Vergangenheit Gegenwart und Zukunft...

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Historie

Die erste urkundliche Erwähnung von Westenholz fand im Jahr 1415 statt. Außergewöhnliche Funde lassen allerdings auf eine bronzezeitliche Besiedlung schließen. Von großer historischer Bedeutung kündet ein Stein, an dem die Grenzen der Kreise Paderborn, Soest und Gütersloh aufeinander treffen. Hier befand sich die alte Gerichtsstätte "Freier Stuhl", wo bereits im Mittelalter Recht gesprochen wurde.

Mehr zur Geschichte von Westenholz erfahren Sie hier:

"damals und heute" 26 (pdf-Datei)
Die Gründung der Pfarrei Westenholz von 1715 bis 1728
"damals und heute" 30 (pdf-Datei)
Westenholz im 14. und 15. Jahrhundert
"damals und heute" 13 (pdf-Datei)
Die alte Mühlenheider Schule
Pfarrkirche Westenholz um Luftaufnahme Dorfzentrum 2014 Luftaufnahme Kirche 2014 Luftaufnahme Dorfplatz 2014